Programme

Working Holiday

Deutschen Staatsangehörigen wird bei der Einreise ein 90-tägiges Touristenvisum ausgestellt; eine Verlängerung bis zu 180 Tagen kann bei der Immigrationsbehörde beantragt werden. Für längere Aufenthalte bietet sich das zwölfmonatige „Working Holiday Visum“ an, das seit 2000 von der japanischen Regierung im Rahmen eines bilateralen Abkommens vergeben wird. Es soll Deutschen bis zu 30 Jahren ermöglichen, Land und Leute kennenzulernen sowie Erfahrung im Umgang mit Japanern und der japanischen Kultur zu sammeln. Das Visum wird einmalig und kostenfrei vergeben.


Voraussetzungen:

1. Deutsche Staatsangehörige zwischen 18 und 30 Jahren, die über einen mindestens sechs Monate gültigen Reisepass verfügen und nicht von Kindern begleitet werden

2. Zweck der Einreise: Ferien in Japan, mit der Möglichkeit, den Aufenthalt durch eine Beschäftigung zu finanzieren

3. Antragstellung in Deutschland bei der japanischen Botschaft (Berlin) oder einem der Generalkonsulate (Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München)

4. Gültiges Rückflugticket oder ausreichende Mittel zum Kauf eines solchen sowie Startkapital

5. Auslandsreisekrankenversicherung

Die Jobsuche kann der Bewerber selbst übernehmen, oder aber vor Ort auf die Unterstützung der Japan Association of Working Holiday Makers (JAWHM). 

Ein Working Holiday Programm kann mit anderen Programmen kombiniert werden, zum Beispiel mit Freiwilligendiensten oder mit Sprachkursen.

ETP-Programm

Das „Executive Training Programme“ (ETP) wird seit über 30 Jahren durchgeführt, über 1.000 Teilnehmer haben es durchlaufen. Der Lehrplan wurde in Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten erstellt. Das Programm wird organisiert und finanziert von der Europäischen Kommission.

Am ETP-Programm können Angestellte bei EU-Firmen teilnehmen, die – unterstützt von und in Zusammenarbeit mit ihrem Arbeitgeber – ihren beruflichen Horizont Richtung Japan erweitern möchten. 
Das Programm besteht aus einem Vorbereitungstraining in Europa, einem Sprach- und Businesskultur-Kurs in Tokyo sowie einem Praktikum in einer japanischen Firma.

JET-Programm

Die japanische Regierung organisiert seit über 25 Jahren das „JET-Programm“, kurz für „Japan Exchange and Teaching Program“. Es richtet sich hauptsächlich an Teilnehmer aus englischsprachigen Ländern, da über 90 Prozent als Englischlehrer an Grund-, Mittel- und Oberschulen eingesetzt werden.

Stellen:

•         Assistant Language Teacher (ALT)

•         Coordinator for International Relations (CIR)

•         Sports Exchange Advisors (SEA)

Die Teilnehmerzahl von Deutschen bewegt sich jährlich meist im einstelligen Bereich; sie arbeiten häufiger als Koordinatoren, weniger als Sprachlehrer. Aus den USA allein kommen über 2.000 Teilnehmer jährlich als Assistenzlehrer nach Japan.

Die Tätigkeit im Rahmen des JET-Programms wird bezahlt. Die Mindestdauer beträgt ein Jahr, und kann auf bis zu maximal fünf Jahre verlängert werden. JET-Teilnehmer werden vor allem in ländliche Gegenden geschickt, um dort den internationalen Austausch sowie die Fremdsprachenausbildung zu verbessern. weitere Informationen finden Sie in der englischsprachigen Broschüre.

Freiwilligenarbeit

Es gibt verschiedene Organisationen, die zur Freiwilligenarbeit in Japan einladen und entsprechende Programme anbieten:

·         Internationale Freiwilligendienste für Menschen ab 30

Freiwilligenarbeit auf Biobauernhöfen, in Umweltzentren, in Öko-Lokalen, usw. über WWOOF Japan

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