Abseits der Metropolen: Inseln

Ruhe und Erholung sucht man in den Großstädten Japans die meiste Zeit vergebens. Hektik und Menschenmassen beherrschen das allgemeine Stadtbild. Japan jedoch nur auf diesen Aspekt zu reduzieren wäre falsch und würde der Vielfältigkeit des Landes nicht gerecht werden. Deshalb gibt es auf dieser Seite ausgesuchte Links zu Orten, die zum verweilen, staunen und entspannen einladen.

Izu-Inseln

Die Inselkette die sich in den Pazifik erstreckt, ist vulkanischen Ursprungs und für ihre Naturschönheit bekannt. Das Erholungsgebiet des Großraumes Tokyo zieht bei schönem Wetter vieler Ausflügler zum Baden, Tauchen, Angeln und Surfen an. Lesen Sie mehr...

Toshima (Izu-Inseln)

Die Vulkaninsel Toshima gehört als Teil der Izu-Inseln noch zur Stadt Tokyo. Obwohl sie innerhalb von 2 Stunden per Tragflügelboot erreichbar ist, könnte man sich nicht weiter von der Hauptstadt entfernt fühlen. Eine üppige Vegetation berauscht die Sinne, und 80 Prozent der Insel ist von Kamelienwald bedeckt. Außer dem daraus gewonnenen Kamelienöl, das mehr als die Hälfte des Bedarfs Japans versorgt ist Toshima für nichts Besonderes berühmt – was die 300 Inselbewohner nicht stört, denn so bleiben die Touristenströme im Rahmen. Wanderungen und Delfinbeobachtungen werden abends abgerundet mit einer Mahlzeit aus frischstem Fisch. Lesen sie mehr...

Hachijojima

Nach Oshima ist Hachijojima die zweitgrößte der bewohnten Izu-Inseln. Eine dreiviertel Stunde per Flugzeug von Tokyo entfernt, ist sie bekannt für frischen Fisch und Seide. Die Insel entspricht sowohl mit ihren 70 Quadratkilometer Fläche als auch mit knapp 10.000 Einwohnern größentechnisch nur einem Bruchteil von Tokyo, jedoch gehört Hachijojima zur Verwaltungseinheit der geschäftigen Metropole. Doch könnte sie verschiedener nicht sein: vor schwarzem Vulkansandstrand lädt klares Meerwasser, von Korallen, Seesternen und Südseefischen bevölkert, zum schnorcheln und tauchen ein. Auch Angler werden hier ihre Freude haben. Lesen Sie mehr...

Yakushima

Mit ihren uralten Baumriesen und ihrer reichen Tierwelt zieht die Insel Yakushima vor der Küste von Kyushu immer mehr Naturliebhaber an. Lesen Sie mehr...

Yaejima-Inseln

Okinawa ohne den Touristenstrom: noch 450 km weiter südlich als Okinawas Hauptinsel liegen die Yaejima-Inseln, ein Paradies von Sandstränden, klarem Meer, Kayakfahren im Dschungel und Ryukyu-Kultur. Lesen Sie mehr...

Haterumajima

Von der südlichsten bewohnten Insel Japans ist es nur noch ein Katzensprung bis Taiwan, und Manila ist näher als Kyushu. Und doch gehört diese Insel zu Japan. Nishihama heißt der Strand mit dem feinen Sand, für den die wenigen Touristen nach Haterumajima kommen. Direkt vor der Küste erstrecken sich Korallenriffe, die als Paradies für Schnorchler gelten. Schwärme von tropischen Fischen bevölkern das Meer, das hier so blau ist, dass die Inselbewohner einen neuen Namen für die Farbe erfunden haben: Hateruma blue. Lesen Sie mehr...

Ogasawara-Inseln

Einmal pro Woche legt ein Schiff von Tokyo Richtung Ogasawara-Inseln ab, dessen Überfahrt je nach Ziel 25 bis knapp 30 Stunden dauern wird. Legt die Fähre schließlich an, versammeln sich die Bewohner Chichijimas, der Hauptinsel, am Pier und begrüßen Besucher und Lieferungen vom Festland fröhlich mit Musik, Transparenten und Blumen. Auch der Abschied wird gebührend gefeiert – der Fähre wird ein Stück mit Booten gefolgt, man jubelt und springt vor Ausgelassenheit ins Meer. Einen Flughafen gibt es nicht, und Anbaugebiete sind rar – weswegen die Bewohner Ogasawaras auf Lieferungen mit der Fähre angewiesen sind. Trotz der Entfernung zu Tokyo gehört dieses paradiesische Weltkulturerbe mit reicher Flora und Fauna zur Verwaltungseinheit der Hauptstadt. Beliefern tut sie diese mit Schildkrötenfleisch – eine lokale Spezialität. Lesen Sie mehr...