Abseits der Metropolen: Ost- und Westjapan

Ruhe und Erholung sucht man in den Großstädten Japans die meiste Zeit vergebens. Hektik und Menschenmassen beherrschen das allgemeine Stadtbild. Japan jedoch nur auf diesen Aspekt zu reduzieren wäre falsch und würde der Vielfältigkeit des Landes nicht gerecht werden. Deshalb gibt es auf dieser Seite ausgesuchte Links zu Orten, die zum verweilen, staunen und entspannen einladen.

Fuji-san

Das wohl bekannteste Wahrzeichen Japans, kann entweder aus der Ferne aus einem der schönen Orte wie Hakone besichtig werden, oder aber man wagt sich selbst hinauf. Es gibt mehrere Routen und auf diesen Routen verschiedene Stationen (nummeriert von 1 bis 10). Prinzipiell ist ein Aufstieg vom Fuße des Berges möglich, allerdings wird mittlerweile von den meisten Wanderern ein Aufstieg ab einer der vielen fünften Stationen vorgezogen, die gut mit dem Bus zu erreichen sind. Wegen schlechter Wetterbedingungen ist ein Aufstieg offiziell nur im Juli und August erlaubt. Liebhaber von romantischen Aussichten sollten sich den Sonnenaufgang vom Gipfel des Fuji aus ansehen. Lesen Sie mehr über den Fuji-san hier, hier und hier.

Kanazawa

Ungefähr zweieinhalb Zugstunden von Kyoto entfernt liegt diese eher mittelgroße Stadt. Da es im Zweiten Weltkrieg kaum zu Zerstörungen kam, liefert diese Stadt ein sehr authentische Bild von früheren Zeiten. So ist z.B. eine altes Samurai-Viertel mit den traditionellen Häuser noch nahezu komplett erhalten. Ebenfalls sehenswert ist der Kenrokuen, ein japanischer Garten, der im 17. Jahrhundert angelegt wurde und zu den schönsten Gärten Japans zählt.

Nagano

Den meisten nur als Austragungsort der olympischen Winterspiele bekannt, kann man Nagano und seine Umgebung eigentlich das ganze Jahr über genießen. Durch das Kiso-Tal führte z.B. im Mittelalter die alte Post- und Handelsstrasse Nakasendo als Verbindung zwischen Edo und Kyoto. Die Städte Tsumago, Magome und Narai sind besonders empfehlenswert, da sie immer noch einen altertümlichen Charme besitzen und viele kleine Details auf die alte Zeit der Samurai hindeuten.

Japanische Alpen

Weniger bekannt als der berühmte Mount Fuji, aber dafür mindestens genauso spektakulär sind Wanderungen in den japanischen Alpen. Zwölf Dreitausender, tiefe Schluchten und beeindruckende Panoramalandschaften warten auf den Outdoor-Fan. Lesen Sie mehr...
Und nicht nur die japanischen Alpen werden passionierte Bergsteiger begeistern. Weitere Gebirge warten mit atemberaubenden Landschaften und herausfordernden Aufstiegen. Lesen Sie mehr...

Shimane

Die Präfektur Shimane gehört zur San`In-Region („Schattenseite der Berge“) und hat eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie beispielsweise. die Gärten im Adachi Museum of Art in Yasugi in Shimane. Eine halbe Millionen Besucher zieht das 40.000 Quadratmeter große Gelände mit seinem Museum und seinen Gärten jährlich an. Ebenso lohnt sich ein Besuch der Burg von Matsue, Shimanes Hauptstadt. Lesen Sie mehr...

Tottori

Die Präfektur Tottori gehört ebenso wie die Präfektur Shimane zur San`In-Region und wartet vor allem mit landschaftlicher Vielfalt auf. Sehenswert sind dabei unter anderem die Sanddünen der Präfektur, welche 16 Kilometer lang und zwei Kilometer breit sind sowie bis zu 90 Meter hoch sein können. Lesen Sie mehr...

Oze Nationalpark (Präfektur Gunma)

Wilde Moorlandschaft und verwunschene Seen weitab von der Zivilisation – hier gibt es keine Straßen und kein Mobilfunknetz, dafür Bären und Legenden von Rachegeistern, die des Nachts versuchen, Wanderer in das Moor zu ziehen. Bleibt man nachts jedoch sicher in einer der Herbergen, kann man tagsüber unversehrt lange Wanderungen durch unberührte Natur unternehmen. Lesen Sie mehr...