Kurztrips am Wochenende

Nikko (Präfektur Tochigi)

Nikko ist weit davon entfernt ein Geheimtip zu sein, weshalb sich an Wochenenden und nationalen Feiertagen immer große Menschenmassen ansammeln, um die berühmten Schrein- und Tempelanlagen sowie die herrliche Natur zu genießen. Lesen Sie mehr...

Kamakura (Präfektur Kanagawa)

Nicht mehr als eine Stunde von Tokyo entfernt ist Kamakura ein beliebtes Ausflugsziel besonders für Großstädter, die der Hektik der Metropole für einen Tag entfliehen möchten. Küstenstadtatmosphäre und kleine Geschäfte laden zum spazierengehen und bummeln ein, im Sommer kann man den Tag am Strand verbringen. Berühmt und beliebt ist Kamakura jedoch besoders für Kultur und Geschichte, mit zahlreichen Tempeln und nicht zuletzt des eindrucksvollen Daibutsu, des Großen Buddhas.
Nur ein paar Stationen mit der nostalgischen Bahnlinie "Enoden" von Kamakura entfernt liegt die Insel Enoshima, für die allein sich ein Tagesausflug bereits lohnt. Direkt vor der Küste gelegen ist die Insel bequem über eine Brücke zu erreichen und beeindruckt mit malerischer Natur, wilden Klippen und alten Tempeln. Hat man einmal die Treppen erklommen, kann in dem botanischen Garten eine Pause eingelegt oder auf einem Turm die Aussicht genossen werden - bei klarem Himmel ist sogar der Berg Fuji in der Ferne zu sehen.
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Hakone (Präfektur Kanagawa)

Wenn es Ihnen reicht, den Fuji nur aus weiter Ferne zu betrachten, macht man dies am besten von Hakone aus, denn dieser Ort ist schon seit jeher wegen seiner tollen Aussicht auf den berühmtesten Berg Japans bekannt. Der Blick auf den Fuji ist jedoch nicht das einzige, was den Zauber der Region ausmacht, der ganze Nationalpark, in dem Hakone liegt, ist überaus sehenswert, weshalb sich ein Besuch dorthin unbedingt lohnt. Wer in japanische Kultur eintauchen möchte, findet in Hakone traditionelle Herbergen (Ryokan) mit angeschlossenem Onsen (heißer Mineralquelle).

Oshima

Oshima ist eine kleine Insel, die per Schiff in nur einer Stunde von Tokyo aus zu erreichen ist. Mit keinen 9000 Einwohnern kann man auf diesem malerischen Fleck eine entspannte Zeit verbringen, im Sommer an den pechschwarzen Stränden umherspazieren oder Surfen gehen. Das Wahrzeichen der Insel ist die Kamelienblüte, die in der Zeit zwischen Januar und März die Insel mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna in ein wahres Farbenmeer taucht. Für Kulturinteressierte werden diverse Führungen und Kurse angeboten – über das Töpfern und das Ölpressen aus der Kamelienblüte beispielsweise. Allerdings sollte man bei seinem Besuch unbedingt Bargeld mitnehmen – Kartenzahlung ist auf der ganzen Insel nicht möglich. Lesen Sie mehr…

Kobe (Präfektur Hyogo)

Die moderne, internationale Stadt befindet sich auf der Insel Honshu nicht weit von Kyoto und Osaka entfernt und ist bekannt für die Arima-Onsen, seine ehemaligen Ausländerviertel, Chinatown Nankin-Machi, den Sake-Distrikt in Nada und das Hafengebiet mit seinen Attraktionen. Nach dem großen Hanshin-Erdbeben 1995, mussten viele Gebäude erneuert werden, weshalb Kobe heute in den meisten Stadtvierteln einen modernen Anblick bietet. Lesen Sie mehr...

Okutama-Region (Tokyo)

Raus aus der Stadt: Nur eine kurze Bahnfahrt von Tokyo entfernt, bietet die Okutama-Region ersehnte Ruhe und Naturerlebnisse für die ganze Familie. Lesen Sie mehr...

Shimoda/Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka)

Gut 2 Stunden entfernt von Tokyo liegt Shimoda an der Südspitze der Izu-Halbinsel, umrahmt von Bergen und Stränden. In dieser Hafenstadt wurde 1854 der Japanisch-Amerikanische Friedensvertrag geschlossen, nachdem die "Schwarzen Schiffe" unter Commodore Perry sich der japanischen Küste genähert hatten und so die über 200 Jahre währende Isolation Japans beendeten. Lesen Sie mehr...

Takao (Tokyo)

Mit einer Höhe von 600m ist der Takao zwar nicht der höchste Berg, doch kann man ihn von Tokyo aus innerhalb eines Tages problemlos zu Fuß erkunden. Nach Erreichen des Gipfels, wahlweise zu Fuß oder mit einer Seilbahn, kann man den Blick über die Städte Tokyo und Yokohama erleben.

Karuizawa (Präfektur Nagano)

Etwas weiter weg als Takao liegt die Kleinstadt Karuizawa. Durch einen Shinkansen-Bahnhof in der Stadt kann man sie aber dennoch gut erreichen. Die 1000 Höhenmeter, auf denen Karuizawa liegt, machen das Klima dort im Sommer angenehm kühl, es wird selten über 25 Grad. Deshalb erfreut sich der mondäne Ort mit seinen Museen und Kunstgalerien seit Jahrzehnten großer Beliebheit bei der Tokyoter Oberschicht. Auch die kaiserliche Familie macht hier Urlaub.

Zazen-Wochenende

Wer für ein paar Tage in die Welt des Buddhismus eintauchen möchte, findet in den Bergen von Nagano einen Ort der Entspannung. Zazen ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Zen-Buddhismus, dabei handelt es sich um eine Meditationstechnik die Körper und Geist zur Ruhe bringen sollen und den Boden für mystische Erfahrungen bereitet. Lesen Sie mehr...

Shizuoka

Nur ein bis zwei Stunden von Tokyo entfernt, bietet Shizuoka atemberaubende Landschaft mit Blick aufs Meer und auf den Fuji, wie man es sonst nur auf Gemälden sieht – bei einer Tasse des besten Tees Japans. Für diejenigen, denen ein etwas stärkeres Getränk im Sinne steht, lohnt sich ein Besuch in einer der Sake-Brauereien, z.B. in Shindaizumi.Lesen Sie mehr hier und hier.

Yamanashi

In der Otsuki-Region, mit der Chuo-Linie von Tokyo ohne Umsteigen zu erreichen, bietet die bergige Präfektur Yamanashi viele Möglichkeiten für begeisterte Wanderer. Mit der Bahnstation Sasago als Ausgangspunkt zum Beispiel können Wildentschlossene auf dem Takigo-san, einem der „100 schönsten Bergen in Yamanashi“; eine siebenstündige Tour antreten, die einen durch Wälder an einem Fluss entlang vorbei an Wasserfällen bis zum Gipfel führt.Lesen Sie mehr...

 

Für diejenigen, die einen etwas weniger körperlich anspruchsvollen Ausflug nach Yamanashi im Sinn haben, liegt kurz hinter Otsuki die Stadt Katsunuma in der Provinz Koshu, berühmt für ihre jahrtausendlange Traubenanbautradition. Obwohl die Trauben für die Weinherstellung eher ungeeignet sind, gibt es Winzer, die eine umständliche Verarbeitung der Trauben nicht abschreckt und die auf Qualität anstatt Quantität setzen: die Weine der Aruga Winzerei sind inzwischen international erfolgreich. Lesen Sie mehr...

Hida no Takayama (Präfektur Gifu)

Ein Besuch in der Kleinstadt Takayama in der Region Hida, knapp zweieinhalb Stunden von Nagoya entfernt, ist wie eine Zeitreise in ein Japan aus der Vergangenheit. Inmitten der umliegenden Berge reihen sich historische hölzerne Gebäude aneinander. Nicht umsonst wird Takayama auch „Klein-Kyoto“ genannt. Der historische Charakter der Stadt blieb erhalten, gleichzeitig ist man jedoch gut auf Touristen eingestellt. Ebenfalls in der Region Hida befinden sich die für Geschichtsinteressierte unumgänglichen Dörfer Shirakawa und Gokayama, die heute zum Weltkulturerbe gehören. Lesen Sie mehr...

Fushimi Inari Schrein und Kurama (Kyoto)

Im Süden von Kyoto liegt der Fushimi Inari Schrein, verstreut über den Berg Inari. Einer der größten und bekanntesten der zahlreichen Inari-Schreine in ganz Japan. kann ein ausgiebiger Besuch sich gern einmal in eine Tageswanderung ausdehnen. Wahrzeichen des Inari-Schreins sind Füchse. kitsune, deren oft gespenstisch wirkende Statuen den ganzen Berg bevölkern, sowie die rot lackierten torii, die sich tunnelartig über das ganze Schreingelände erstrecken.

Mit direkter Bahnverbindung von Kyoto erreicht man schließlich das Bergdorf Kurama, wo Laternen den Weg zum Yuki-Schrein sowie dem Kurama-Tempel säumen. Vor Tempelvorplatz breitet sich eine malerische Berglandschaft aus, und es ist nicht schwer nachzuvollziehen, dass hier der Ursprung einer Legende liegt, die besagt, dass der berühmte Krieger Yoshitsune Minamoto hier den Schwertkampf von einem tengu, einem Bergkkobold, gelernt haben soll.
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Naoshima (Präfektur Kagawa)

Eine kleine Insel vor Okayama, die auf den ersten Blick aussieht wie eine ganz gewöhnliche japanische Insel, entpuppt sich überraschenderweise als ein Mekka für Kunstliebhaber. Unter dem umfassenden Namen Benesse Art Site Naoshima entstehen hier seit 1989 zahlreiche Kunstprojekte, unter anderem von Tadao Ando und Walter de Maria. Lesen Sie mehr...

Sado-Insel (Präfektur Niigata)

Nicht weit entfernt vom Festland vor Niigata-City gelegen liegt die Insel Sado. Sehr spärlich bebaut, gibt kaum Convenience-Stores und nicht einmal eine JR-Bahnlinie, obwohl Sado doch die sechst größte Insel Japans ist. Touristen können je nach Wetter und Vorlieben ein Auto oder ein Fahrrad mieten, und im Gegensatz zu vielen anderen Orten Japans ist Sado sehr fahrradfahrerfreundlich – es gibt nur wenig Verkehr, viel Landschaft und Gegend zum Erkunden, sowie die gelegentlichen Sehenswürdigkeiten, die zum Ab- bzw. Aussteigen einladen. Häuser im traditionellen Baustil und sehenswerte Tempel der buddhistischen Nichiren-Sekte gehören zu den bekanntesten. Lesen Sie mehr...