TechBIZKON: Start-ups und Kapitalgeber erfolgreich vernetzt

12.12.17 Pressemitteilung

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan), Advantage Austria und Deloitte Tohmatsu Tax Co. organisierten Ende November die erste TechBIZKON. Auf dem Event traten junge, internationale Start-ups in kurzen Pitchs gegeneinander an, um Investoren von ihren Geschäftsideen zu überzeugen. Gewinner der Veranstaltung war ein japanisches Start-up, das „smarte Kleidung“ entwickelt.

(Tokyo, 12. Dezember 2017) Am 30. November fand die TechBIZKON 2017 in den Räumen der New York University School of Professional Studies (NYUSPS) Tokyo in Shinagawa statt. Neun Gründer aus Japan, Deutschland und Österreich präsentierten ihre innovativen Produkte vor insgesamt 90 Unternehmern, Risikokapitalgebern und Journalisten.

„Mit TechBIZKON bringen wir einerseits Start-ups und potenzielle Unterstützer in entspannter Atmosphäre zusammen. Beiden Seiten soll genügend Zeit gegeben werden, einander kennenzulernen“, erklärte zu Beginn Dr. Lucas Witoslawski, stellvertretender Geschäftsführer der AHK Japan. „Andererseits möchten wir die Start-up-Szenen Japans, Deutschlands und Österreichs miteinander vertraut machen.“

Der österreichische Wirtschaftsdelegierte Dr. Ingomar Lochschmidt verwies auf die stetig wachsende Bedeutung der Start-up-Landschaft in Mitteleuropa: „Egal ob Berlin oder Wien, die Start-up-Szene hat in den letzten Jahren geradezu explosionsartig an Bedeutung gewonnen. Die technischen Ausbildungsbereiche in Deutschland und Österreich sind sehr stark. Den lokalen Start-ups wie auch den japanischen Start-ups, die in Europa Fuß fassen wollen, stehen großartige Möglichkeiten offen.“

Von deutscher Seite waren auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie die Deutsche Botschaft in Tokyo vertreten. Stefan Möbs von der Botschaft betonte, dass Veranstaltungen wie die TechBIZKON das gegenseitige Verständnis zwischen Investoren und Start-ups fördern und somit die Zusammenarbeit erfolgreicher gestalten könnten. Markus Heß, Unterabteilungsleiter Industrie bei dem BMWi, äußerte zudem den Wunsch, die unterschiedlichen Start-up-Kulturen sollen einander zukünftig noch mehr beachten.

Im Anschluss an die Grußworte stellten die neun Start-ups in achtminütigen Pitching-Sessions ihre Konzepte und Produkte vor. Vier der fünf deutschen beziehungsweise österreichischen Start-ups taten dies nicht vor Ort, sondern per Live-Videoübertragung. Der starke internationale Fokus der TechBIZKON machte sich zudem mit Blick auf die japanischen Teilnehmer bemerkbar: Zwei der vier Start-ups mit Sitz in Japan haben nichtjapanische CEOs.

Auf die Pitchs folgte eine Networking-Session, die einen intensiven Austausch zwischen Start-ups und Investoren ermöglichte. Von Beginn des ersten Pitchs bis kurz vor Ende der Networking-Session konnte das Publikum außerdem den Auftritt und das Zukunftspotenzial von acht der teilnehmenden Start-ups online bewerten. Die dafür genutzte Software hatte der österreichische Teilnehmer DealMatrix bereitgestellt.

Basierend auf den Bewertungen des Publikums wurde am Ende der TechBIZKON das japanische Start-up „Xenoma“ als Sieger gekürt. Xenoma bietet „e-skin“ an – ein mit Sensoren ausgestattetes Oberteil, das mit der eigens entwickelten Entwicklungsumgebung in der Industrie sowie in den Bereichen Fitness, Gesundheit und Gaming eingesetzt werden kann. Als Preis erhält das junge Unternehmen einen Stand auf der weltgrößten Informationstechnikmesse CeBIT 2018; zusätzlich fliegt Xenoma dank der Unterstützung von Lufthansa kostenlos zum Messestandort nach Deutschland und anschließend wieder zurück nach Japan.

Das Feedback zur ersten TechBIZKON war auf Seiten der Start-ups wie auch Zuschauer äußerst positiv. Das Start-up-Event soll zukünftig in noch größerem Rahmen fortgeführt werden.

Unterstützt wurde die TechBIZKON 2017 von 01Booster, der NYUSPS Tokyo, der Lufthansa und CeBIT.

Die teilnehmenden Start-ups waren: Trusted Corporation (Japan), Xenoma (Japan), Skymatic (Deutschland), DealMatrix (Österreich), Hachi Tama (Japan), Insider Navigation (Österreich), Holocafe (Deutschland), LP-RESEARCH (Japan) und Sofasession (Österreich).

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Die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan) ist die zentrale Stelle der deutschen Außenwirtschaftsförderung in Japan und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) anteilig gefördert. Sie unterstützt die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen durch breite Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau und Pflege von Netzwerken sowie Betreuung und Vertretung deutscher Wirtschaftsinstitutionen in Japan. Die Unterstützung von Unternehmen steht dabei im Mittelpunkt ihrer Arbeit, aber auch Standortwerbung für Deutschland gehört dazu. Die AHK Japan gehört zum weltweiten Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern an 140 Standorten in 92 Ländern.