Der japanische Getränkemarkt

Japans Getränkesektor ist mit einem Umsatzvolumen von 9,2 Billionen Yen einer der größten und attraktivsten Absatzmärkte der Welt. Gleichzeitig ist er ein sehr reifer Markt, in dem weiteres Wachstum nur begrenzt möglich ist und welcher daher sehr hart umkämpft wird.

Im japanischen Getränkemarkt herrscht ein Oligopol, das bis auf wenige Teilsegmente von den Branchengiganten Asahi, Kirin, Suntory, Sapporo und Coca-Cola beherrscht wird. Diese Unternehmen kämpfen mit großen Werbe- und Produktentwicklungsbudgets um Marktanteile.

Aus diesen Großkonzernen heraus hat sich im Getränkemarkt ein Megatrend entwickelt: Gesundheit. Angefangen mit einer vollkommen kalorie- und zuckerfreien Coca-Cola-Sorte im Jahr 2005 entstehen heute in allen Marktsegmenten neue Angebote für gesundheitsbewusste Konsumenten. Auch der Biermarkt bleibt hiervon nicht verschont. Diverse Happoshu(Niedrigmalz)-Biere werden seit längerem als „Gesundheitsgetränke“ vermarktet. Dieses Jahr brachten Asahi und Suntory gar die ersten vollkommen alkohol- und kalorienfreien Biergetränke der Welt auf den Markt.

Die japanischen Getränkehersteller besetzen fast alle Märkte mit eige-nen, nationalen Marken. Für ausländische Produkte bleibt daher meist nur ein Engagement in Nischensegmenten.

Lediglich bei Wein/Sekt, Mineralwasser und Likören geht die Rolle ausländischer Produkte über das Besetzen von Nischen hinaus. Obwohl es nur wenige ausländische Getränke in den japanischen Massenmarkt schaffen, ist auch der Eintritt in Nischenmärkte überaus interessant.

Biere, Weine, Mineralwasser usw. können aufgrund der hohen Reputation deutscher Anbieter in Bezug auf Qualität im japanischen Markt hohe Preise durchsetzen, welche sie so in Europa nicht erzielen können. Zusätzlich können deutsche Exporteure von langfristigen Geschäftsbe-ziehungen profitieren.

Mit Produkten, welche klare, attraktive Alleinstellungsmerkmale bieten, und einem guten Partner kann schließlich auch der Sprung in den Massenmarkt gelingen.

Diese Zielgruppenanalyse gibt einen Einblick in neun Teilsegmente des japanischen Getränkemarktes. Markt- und Importtrends sowie Chancen und Herausforderungen werden übersichtlich dargestellt. Außerdem erhalten Sie Informationen zur Produkteinfuhr und zu Ihren japanischen Zielgruppen.

 

Da diese Studie im Rahmen der Exportförderprojekte des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert wurde, steht sie Akteuren der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Sitz in Deutschland kostenfrei zur Verfügung. Wenn Sie am Bezug dieser Studie interessiert sind, schicken Sie einfach eine Nachricht an uns: info(at)dihkj.or.jp

Dezember 2010

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