Geschäftsklimaumfrage: German Business in Japan 2017

Im Rahmen der zweiten jährlichen Geschäftsklimaumfrage hat die AHK Japan im Februar 2017 397 deutsche Unternehmen in Japan befragt. Mit 106 Unternehmen betrug die Rücklaufquote repräsentative 27 Prozent.

Mittelständische Unternehmen dominieren die deutsche Firmenlandschaft in Japan. 37 Prozent der Firmen sind mit unter zehn Mitarbeitern vertreten; fast gleichauf beschäftigen 34 Prozent der Befragten bis zu 50 Mitarbeiter. Knapp drei Prozent beschäftigen mehr als 500 Mitarbeiter.

Der durchschnittliche Umsatz der Firmen fällt vergleichsweise hoch aus. Im Fiskaljahr 2016 erzielten 59 Prozent der befragten Unternehmen Umsätze von bis zu 10 Millionen Euro. 21 Prozent überstiegen mit Umsätzen über 50 Millionen Euro den Grenzwert für mittelständische Unternehmen. Die Branchenaufteilung deckt sich größtenteils mit der Zusammensetzung im letzten Jahr: Über ein Viertel der befragten Firmen ist im Maschinenbau tätig, weitere zehn Prozent sind jeweils Automobilzulieferer und Konsumgüterunternehmen.

Der Großteil der befragten Unternehmen ist seit langem in Japan ansässig, knapp die Hälfte ist seit über zwanzig Jahren vor Ort. Der Anteil der Unternehmen, die in den letzten fünf Jahren in Japan präsent geworden sind, liegt bei knapp zehn Prozent.

Inhaltverzeichnis:

I Überblick:
Deutsch-japanische Wirtschaftsbeziehungen

II Ausblick:

Deutsche Unternehmen optimistisch
Perspektiven: Das EU-Japan Freihandelsabkommen

III Einblick:
Chancen und Herausforderungen
Drittmarktgeschäft: Gemeinsam stark

IV Durchblick:
Profil der befragten Unternehmen

Die Umfrage wurde im Februar 2017 durchgeführt und in Zusammenarbeit mit der Germany Trade and Invest (GTAI) erstellt.
Nachdruck nur mit Quellenangabe.

2. aktualisierte Fassung, Stand August 2017


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Geschäftsklimaumfrage: German Business in Japan 2017