Wichtigste arbeitsrechtliche Bestimmungen

Das japanische Arbeitsrecht ist im Arbeitsstandardgesetz aus dem Jahre 1947 geregelt. Es wurde im Jahre 1999 erstmals umfassend geändert und legt nun Mindeststandards fest.

Es gibt eine Reihe von Gesetzen zum Schutz des Arbeitnehmers. Die wichtigsten sind:

  • Das Gesetz über Arbeitsnormen (Mindestanforderungen für Arbeitsbedingungen)
  • Das Gesetz zum Arbeits- und Gesundheitsschutz (Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz)
  • Mindestlohngesetz

Diese Gesetze gelten für alle in Japan ansässigen Unternehmen, unabhängig davon, ob das Unternehmen in Japan oder im Ausland registriert ist. Ebenso gelten diese Gesetze für ausländische Arbeitskräfte in Japan.

In Japan ist nach wie vor der 8-Stunden-Tag und die 40-Stunden-Woche vorgeschrieben. In Tarifverträgen werden aber auch flexible Arbeitszeiten ermöglicht.

Das Arbeitsstandardgesetz sieht in Artikel 14 maximale Vertragslaufzeiten für Arbeitsverträge vor. Ausgenommen von dieser Regelung sind unbefristete Arbeitsverträge sowie auf ein bestimmtes Projekt begrenzte Verträge.

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Dauer des Arbeitsverhältnisses, Art der Beschäftigung, Position im Unternehmen und/oder Lohnhöhe sowie den Grund des Beschäftigungsendes zu bescheinigen.

Ministry of Health, Labour and Welfare